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Google VR – Virtual Reality mit dem Smartphone

Im Jahr 2014 hat Google den wohl einfachsten Weg geschaffen, um in den Genuss von VR (Virtual Reality) zu kommen: Eine Papp-Halterung (-Brille), genannt „Google Cardboard“ mit zwei speziellen Linsen, in die das eigene Smartphone eingespannt werden konnte. Anschließend musste man sich nur noch eine passende App aus dem Playstore laden und schon konnte man zum Beispiel im freien Fall durch Ringe fliegen. Natürlich ist das Erlebnis mit aktuellen VR-Brillen wie der Oculus Rift (die mittlerweile von Facebook weiterentwickelt wird) nicht zu vergleichen. Aber es sollte ja auch nur einen Einstieg darstellen…

Im Mai 2016 veröffentlichte Google den Nachfolger „Daydream„, bei dem es sich mehr um eine VR-Plattform, als nur um eine Brille handelt. Die Plattform besteht dabei aus einer professionellen Brille (vergleichbar mit der Samsung Galaxy Gear VR), speziellen Android-Bibliotheken zur Entwicklung von VR-Apps und einem Gütesiegel, welches Smartphone Hersteller bekommen, wenn ihre Smartphones alle technischen Voraussetzungen für Daydream mitbringen. Bisher war all dies nur in begrenztem Umfang frei verfügbar. Doch heute hat Google die Entwicklung für die VR-Plattform offiziell geöffnet.

Doch welche aktuellen Smartphones unterstützen bereits Daydream (Stand: Januar 2017):

Weitere Telefone werden folgen…

Doch was heißt das jetzt?

Es ist jetzt möglich VR-Anwendungen kostengünstig (im Sinne von Spezialhardware und -Software) zu entwickeln und so auch für kleinere Nutzerkreise (z.B. Wohnungsbesichtigungen in VR) zu öffnen. Sie haben bereits eine Idee, wie man VR abseits von Computerspielen einsetzen könnte? Zögern sie nicht mit uns in Kontakt zu treten und wir sprechen darüber.

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Android Wear 2.0 ab 09. Februar 2017?!

Quelle: Wikipedia

Android Wear ist ein Betriebssystem speziell für Smartwatches aus dem Hause Google Inc. und wurde im März 2014 in Version 1.0 veröffentlicht. Android Wear wurde dabei vom Smartphone Betriebssystem Android abgeleitet. Nachdem bereits im Herbst 2016 die nachfolgende Version 2.0 angekündigt wurde, aber dann doch nicht erschienen ist, scheint es nun endlich so weit zu sein: Laut dem Leaker Evan Blass (veröffentlicht auf Twitter) soll am 09. Februar 2017 Android Wear in der Version 2.0 erscheinen.

Neben einem neuen Look und einem für die kleinen Displays der Smartwatches optimierten Bedienkonzept sind diesmal auch Standalone Apps mit von der Partie. Bisher brauchten Android Wear Apps eine Verbindung zum Smartphone, um das Internet zu erreichen. Zukünftig können Smartwatches dies auch alleine bewerkstelligen (Bluetooth, Wifi oder Mobilfunk). Auch können Apps auf der Uhr nun direkt über Google Cloud Messaging erreicht werden (Push-Kommunikation).

Wer sich für die Entwicklung auf oder Anwendungsszenarien für Android Wear interessiert, findet auf den Webseiten von Google weiterführende Informationen. Sollten Sie auf den Geschmack gekommen sein und über eine Smartwatch-Integration für eine bestehende oder neu zu erstellende Softwarelösung bzw. App nachdenken, zögern Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten. Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt auf das neue Android Wear 2.0 und freuen uns auf die ersten Kundenprojekte!

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NEU: „Android Things“

Im Mai 2015 hat Google das IoT- und SmartHome System Brillo vorgestellt. Dabei handelte es sich um eine Ableitung von Android, mit einer eigenen API (Weave) zur Kommunikation zwischen Devices und anderen speziellen APIs. Ziel war es ein einheitliches Betriebssystem für IoT Anwendungen den Herstellern zur Verfügung zu stellen. Sicher ist dabei das Wissen der Nest Labs eingeflossen, die Google Anfang 2014 gekauft hat.

Google hat heute den nächsten Schritt getan: Das neue System heißt „Android Things„. Es handelt sich dabei erneut um eine Ableitung von Android, allerdings erscheint diesmal das Ökosystem deutlich reifer. Das System bietet die von Android gewohnten Vorteile wie Anschluss an Play Store, Play Services, Integration in die Entwicklungsumgebung Android Studio uvm. Außerdem gibt es fertige Images für weit verbreitete IoT Boards, wie zum Beispiel den Raspberry Pi 3 und den Intel Edison. Aktuell ist die Developer Preview von Android Things verfügbar.

Über das Weave-Protokoll können bereits ein paar ausgewählte Thermostate, Schalter Steckdosen und Light Bulbs angesteuert werden. Weiter sind APIs vorhanden, um auf den I2C und SPI-Bus zugreifen zu können, so wie auf die GPIO-Pins und die Kommunikation per UART. Erste Images findet man im Android Developer Bereich.

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